Kameramodul
Aufbau des Kameramoduls

Das Kameramodul ist auf einem pneumatischen Antrieb montiert (siehe Bild 2 unten).
Das Objektiv und Kameramodul kann mit Druckluft (6 Bar) aktiv in eine Bohrung > 15 mm in der Flosse des Kessels eingefahren werden.
Die Kühlluft mit 20°C – 25°C,
100 mBar Überdruck und 1qm pro Minute wird über ein Rohr mit 75 mm Durchmesser zugeführt.

Zum Schutz der IEEE 1394 Leitungen und der Hubs, die ebenfalls Betriebstemperaturen von ca. 20°C – 25°C benötigen, können diese ebenfalls über die Lüftungskanäle abgeleitet werden.
Die einströmende Kühlluft umströmt zunächst das Kameramodul und wird zum Einen um den Einschub (Deckel ist im Bild oben abgenommen) wieder nach hinten ausgeblasen. Dieser Teil kühlt den Einschub und das Montagegehäuse.
Ein Teil der Kühlluft kann auch zur Spülung und Kühlung des Objektivs verwendet werden. Dieser Teil kann bei Montage eines Spülluftadapters durch eine eigenständige Luftversorgung erfolgen.

Die Bilder 2 - 4 zeigen die Module der Verbrennungsanalysekameras. Je nach Anforderung können verschiedene Objektive zum Einsatz kommen.


Kernstück des Systems ist die Verbrennungsanalysekamera, die das Flammenbild der Brenner in verschiedenen Spektralbereichen aufnimmt.

Die zwei CCD- Kameraköpfe im Kameramodul nehmen Bilder der Verbrennungszonen in unter-schiedlichen Spektralbereichen auf. Je nach Anforderung kommen unterschiedliche Objektive (siehe Bild unten) zum Einsatz.

Die Bilddaten werden über zwei IEEE 1394 (Firewire) Leitungen, die auch die Stromversorgung der Kameraköpfe übernehmen, zum Auswerterechner bzw. zum nächsten Hub übertragen.

Aus den emittierten spektralen Intensitäten der Flamme wird die Temperaturverteilung und Transparenz zwischen Flamme und Sensor berechnet.

Beide Größen werden als Korrekturfaktoren bzw. für die Erzeugung von Fehlermeldungen weiter verwendet.



Bild 1: Verbrennungsanalysekameraeinschub (Abdeckung abgenommen)


Bild 2: Pneumatische Verschiebeeinheit (links), Kameramodul (rechts) und
Weitwinkelobjektiv mit 12mm Durchmesser (vorne rechts)

Das Objektiv mit 12 mm Durchmesser erlaubt einen Beobachtungswinkel von ca. 90°.


Bild 3: Kameramodul und Weitwinkelobjektiv mit 28 mm Durchmesser

Das Weitwinkelobjektiv mit 28 mm Durchmesser erlaubt einen Beobachtungswinkel von theoretisch 175°. Praktisch – bedingt durch Bildverzerrung und Abdunkelung - kann ein Beobachtungswinkel von 120° genutzt werden.


Bild 4: Verbrennungsanalysekameraeinschub



Bild 5: Verbrennungsanalysekamera


Bild 6: Verbrennungsanalysekamera montiert